INKA dynamische Kanalnetzsteuerung

Software für eine sichere und effiziente Kanalnetzoptimierung

Optimierter Gewässerschutz für unterschiedliche Kanalnetze

Eine intelligente Bewirtschaftung der Speicherkapazität im Kanalnetz leistet einen grossen Beitrag an den Gewässerschutz: Sie reduziert Überläufe, nutzt das Speichervolumen im Kanalnetz optimal aus und sichert die hydraulische Auslastung der Kläranlage. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass INKA den Gewässerschutz erheblich verbessert – unabhängig davon, ob das System in kleinen Kanalnetzen, in städtischen Netzen oder in weitreichenden und grossen Einzugsgebieten eingesetzt wird.

Algorithmusbasiert und Modellunterstützt

Die INKA Regelungsintelligenz basiert auf einem Algorithmus, welcher hochentwickelt und standardisiert eingesetzt wird. INKA verhält sich dadurch in jedem Kanalnetz gleich, was die Nachvollziehbarkeit stärkt. Mit dem Netzkonfigurator wird das System auf unterschiedliche Gegebenheiten eingestellt. In INKA ist ein Kanalnetz-Simulationsmodell integriert, welches laufend Abflüsse und Füllstände auf Basis von Mess- und Wetterradar-Daten vorausrechnet und damit den INKA-Algorithmus mit Informationen aus der Zukunft versorgt.

Das meistgenutzte Kanalsteuerungssystem Europas

INKA ist ein universelles System, das sich in jedem Kanalnetz anwenden und an jedes Prozessleitsystem koppeln lässt. Es ist das am weitesten verbreitete und das meistgenutzte Kanalnetzsteuerungssystem Europas.

Mit Partnern entwickelt und vom BAFU unterstützt

Das schweizerische Bundesamt für Umwelt BAFU unterstützte die Entwicklung von INKA durch die STEBATEC, welche das System in Kooperation mit der EAWAG, dem UMTEC und weiteren Partnern, in einem Team aus Siedlungsentwässerungs-, Umwelttechnik-, Datenbank- und Automationsingenieuren entwickelt hat.

So wird INKA in bestehende Systeme integriert

INKA ist eine Software, die an beliebige Prozessleitsysteme gekoppelt werden kann. INKA kommuniziert über vorhandene Datenkommunikationsinfrastrukturen mit den verschiedenen Bauwerken und verarbeitet dabei Messdaten von Abfluss- und Füllstandsmessungen, um die Abflussregler auf eine optimale Weiterleitmenge einzustellen. Die Kopplung von INKA an bestehende Systeme bedarf einer detaillierten Planung und erfordert ebenfalls Leistungen seitens des Herstellers des Prozessleitsystems. Es müssen nicht nur Messdaten übergeben und optimale Weiterleitmengen via Modbus-Schnittstelle übernommen werden, sondern es ist auch ein Rückfallprogramm (Fallback-Strategie) zu realisieren, das mit der nachfolgenden Variante B im Lieferumfang von INKA enthalten ist und mit der Variante A seitens Leitsystem-Lieferant umgesetzt wird.

Variante A: Anbindung an vorhandene Prozessleitsysteme
Variante A: Anbindung an vorhandene Prozessleitsysteme
Diese Variante setzt voraus, dass die kundenseitige Automatisierungsfirma ausschliesslich verifizierte Messdaten an die INKA-Software übermittelt und bei Ausfall einzelner Anlageteile den Rückfallmodus selbständig herstellt.



Variante B: Integration in vorhandene Infrastruktur
Variante B: Integration in vorhandene Infrastruktur
INKA kommuniziert über das vorhandene Netzwerk direkt mit eigenen Softwarebausteinen, welche im INKA- Lieferumfang enthalten sind und auf den kundenseitigen Steuersystemen in den Aussenbauwerken installiert werden.



Variante C: Integriert in ARAbella online und ARAbella lokal
Variante C: Integriert in ARAbella online und ARAbella lokal
INKA wird in die leistungsfähigen Prozessleitsysteme ARAbella online und ARAbella lokal eingebunden.



Mindestanforderungen an Kanalnetze
Mindestanforderungen an Kanalnetze
Damit INKA aktiviert, resp. Kanalnetze dynamisch gesteuert werden können, sollten folgende technische Mindestanforderungen erfüllt sein:
  • Vernetzung der Regenbecken und Messstellen mittels dauerhafter Datenkommunikation
  • Kontinuierliche Füllstandmessungen in den Becken und Speicherkanälen
  • Steuerbare und zuverlässige Abflussregler
  • Fallbackfunktion bei Kommunikations- und Netzausfall

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